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Maßnahmensuche

Finden Sie die passende Maßnahme, die Ihrem Bedarf entspricht.

Eine wirksame und bedarfsgerchte Maßnahme zu finden, sollte keine Bauchentscheidung sein. Vielmehr sind wissenschaftlich definierte Qualitätsstandards maßgeblich. Genau hier setzen zwei Angebote des Wegweiser Grüne Liste an. 

 

1. “Programm-O-Mat”: Entwicklungsförderung und Gewaltprävention 

Es gibt eine Vielzahl an Präventionsprogramme, die gezielt die Entwicklungsförderung und Gewaltprävention bei jungen Menschen stärken. Gut konzipierte Präventionsprogramme sind durch ihren strukturierten Aufbau und vielfältige Methoden in verschiedenen Kontexten erfolgreich einsetzbar. Auf dem Wegweiser Grüne Liste finden Sie eine ganze Liste an geprüften Programmen, die nachweislich wirksam sind. Nutzen Sie den Programm-O-Mat, um Schritt für Schritt das eine Programm zu finden, das maßgeschneidert Ihre Prävention vor Ort unterstützen kann. Für eine erweiterte Suche nutzen Sie unsere praxisbezogenen Filterkriterien, um in der gesamten Liste von über 100 Programmen fündig zu werden.

Die Liste geprüfter Präventionsprogramme basiert auf der Grünen Liste Prävention. Diese wird vom Landespräventionsrat Niedersachsen und der Medizinischen Hochschule Hannover betrieben. Hier werden Präventionsprogramme, die transparenten Qualitätskriterien entsprechen, verlässlich aufgelistet. Die Grüne Liste Prävention wird beständig fortgesetzt und auf dem Wegweiser Grüne Liste mit ergänzendem Zugang abgebildet. 

Info-Broschüre Präventionsprogramme

Wichtige Hintergründe zu den Programmempfehlungen

 

2. „Empfehl-O-Mat“: Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention

Speziell für den Bereich Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention wurde diese neue interaktive Datenbank geschaffen. Fachkräfte finden hier eine Möglichkeit, um genau den geeigneten Präventionsansatz zur Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung zu finden, der zu Ihrem Bedarf passt und Ihre Präventionsarbeit vor Ort maßgeschneidert und wirksam unterstützen kann. Die empfohlenen Ansätze sind das Ergebnis einer umfassenden Analyse von über 1000 nationalen und internationalen Forschungsarbeiten (Beelmann et al 2024).

Hintergrund

In Kooperation mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen hat die Friedrich-Schiller-Universität Jena ein entwicklungsorientiertes Radikalisierungsmodell erarbeitet, das individuelle Radikalisierungsverläufe anhand zentraler Einflussfaktoren und Entwicklungsprozesse beschreibt und geeignete Präventionsansätze herausarbeitet (Beelmann et al., 2021). Vier Problembereiche wurden als besonders bedeutsam für die Entstehung von Extremismus und deren Prävention identifiziert:

  1. Dissoziale Entwicklungsprobleme
  2. Vorurteile/Intoleranz
  3. Identitätsprobleme
  4. Aneignung von extremistischen Narrativen und Ideologien

Die im Empfehl-O-Mat recherchierbar gemachten Empfehlungen knüpfen hier an und verfolgen das Ziel, in der Praxis Orientierung für eine wirksame, frühzeitige und phänomenübergreifende Extremismusprävention zu bieten. Alle der hier vorgestellten Präventionsansätze basieren auf den Praxisempfehlungen: Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (Beelmann et al., 2024), die speziell als Handreichung für die Präventionspraxis entwickelt wurden.

Weitere Informationen

Wenn Sie mehr über das zugrunde liegende Radikalisierungsmodell wissen oder alle Präventionsansätze in einem Werk nachlesen möchten, finden Sie weiterführende Informationen unter den folgenden Links: 

Praxisempfehlungen

Die vollständige Praxisempfehlung ist hier für Sie hinterlegt. 

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